In den Fängen der Stasi (Folge 2)
Was denkt der Papst?
Politiker aus Westeuropa und den USA geben sich im Vatikan die Klinke in die Hand. Keine Angelegenheit die besondere Aufmerksamkeit erregen würde, sondern diplomatische Gepflogenheit unter Staaten, die offizielle Beziehungen zueinander unterhalten. Anders schon hatte die Weltöffentlichkeit aufgehorcht, als zum ersten Mal eine schwarze Staatslimousine mit „Hammer und Sichel“ im Stander am 27. April 1966 in den Damasushof vorgefahren war und der sowjetische Botschafter Andrej Gromyko dem Papst seine Aufwartung machte. Der Vertreter des Kreml hatte Paul VI. bereits im Oktober 1965 gesprochen. Zu der kurzen Begegnung war es am Rande der Vollversammlung der Vereinten Nationen gekommen, zu der beide in New York weilten. Inzwischen sind vier Jahre vergangen und die Weltlage hat sich nicht zum Besseren gewendet.
Die politischen Führungsspitzen suchen den Gedankenaustausch mit dem Papst und den Diplomaten der Kurie.
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